Im ersten Klassenraum angekommen, stellten wir uns, wie schon oft, stolz auf Suaheli vor, bevor wir die Chance bekamen, selbst Teil des Unterrichts zu werden. Da die Mädchen bald Prüfungen in Deutsch haben, wurden wir in die Vorbereitungen im Unterricht eingebunden. Um noch etwas persönlicher ins Gespräch zu kommen, war unser nächster Stopp eine Klasse mit Mädchen, die in unserem Alter waren. Mit diesen setzten wir uns in Gruppen zusammen, wobei jeder von uns einer Gruppe zugeteilt wurde, um Fragen zu stellen und zu beantworten. Wir hatten viel Spaß und konnten Gemeinsamkeiten, aber auch viele Unterschiede zwischen ihrem und unserem Schulsystem entdecken. Nach einem leckeren Mittagessen in der Schule, machten wir uns auf den Weg zur Limbua-Fabrik, wo wir Abigail kennenlernten, die für unser Projekt verantwortlich ist. Nachdem wir Morris, ein Mann aus dem Management, abgeholt hatten, fuhren wir zu einem nahegelegenen Berg, dem ,,Kanue Hill". Etwas müde, aber dennoch motiviert, hatten wir uns das Ziel gesetzt diesen zu besteigen, um am Ende oben auf der Spitze, die Aussicht genießen zu können. Da wir ein gutes Stück bereits mit dem Auto hinter uns gelassen hatten, konnten wir schon nach 15 Minuten ganz oben stehen und Bilder und Videos machen. Der Berg war zwar viel kleiner als erwartet, doch dafür war er umso steiler, weshalb wir ziemlich müde wieder herunter liefen. Erst nachdem die Musikbox lief und ein paar unserer Lieblingslieder spielte, stieg die Stimmung wieder und wir saßen nach kurzer Zeit wieder im Auto, um zurück zur Fabrik zu fahren. Wir setzten Morris ab, lernten noch ein paar Angestellte kennen und WLAN um unsere Familien anzurufen.
Da wir erst spät Zuhause waren, hatte unsere Gastmutter bereits gekocht. Nach dem Essen fielen wir alle erschöpft ins Bett, grübelnd, was der morgige Tag bringt.
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