Sonntag, 6. Oktober 2024

Abschied nehmen

Auch wenn es zum Frühstück unsere heißgeliebten Mandazis gab, war die Stimmung etwas gedrückt. Schon seit ein paar Tagen stand fest, dass unsere Gastschwester Ann und ihre kleine Tochter uns heute verlassen würden.
Deshalb bereiteten wir einige Geschenke für die beiden vor, über die sie sich sehr freuten.
Vorher hieß es jedoch erst einmal Kohl gießen und Kaninchen füttern. Auch ein paar andere Kleinigkeiten mussten erledigt werden, die uns ziemlich hungrig gemacht haben. Wir kochten Nudeln für uns und die anderen der Familie aßen die Reste vom Vortag. Nach dem Mittagessen sollte es dann für Ann und Chloe losgehen, die beiden wurden von Calvin, dem Familienvater, abgeholt. Dies war der Zeitpunkt, um ihnen die Geschenke zu überreichen und uns vernünftig zu verabschieden. Ann war zu Tränen gerührt und auch für uns war es keine schöne Vorstellung, die beiden nicht mehr jeden Tag sehen zu können. Da wir nicht in der Kirche waren, verlief der übrige Tag entspannt. Wir spielten Fußball, kochten mit etwas Gesellschaft von Musik und folgten unserem gewöhnlichen, restlichen Ablauf (Abendessen, Tee und Quatschen) bevor wir ins Bett gingen. Morgen gibt es viel zu tun, weshalb wir schon jetzt schlafen gehen.
Lala poah

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