Wir hatten also nochmal mehr Freizeit, als gedacht, die wir unter anderem mit Kaffee-Pflücken vertrieben. Unser Guide Joy zeigte uns ihre Art Nudeln mit Ei zu kochen, die vielleicht etwas zu lecker war, denn innerhalb von wenigen Minuten blieb nichts mehr übrig.
Auch wenn wir an dem Punkt alle bereits satt waren, fiel uns ein, wie lecker die Maracujas hier sind und überredeten kurzer Hand unseren Gastbruder uns welche zu besorgen.
Wir gingen also mit ihm zu einem Nachbarn, der unsere neuen lieblings Früchte verkaufte und schon nach kurzer Zeit liefen wir mit gefüllten Taschen und Händen wieder nach Hause.
Dort saßen wir dann Maracujas essend bis das Abendessen die Nacht ankündigte. Da wir heute schon einen Teil unserer Sachen packen sollten, weil all unsere Koffer nicht in ein Auto passen, fühlten wir uns dem Abschied schon ziemlich nah. Wir haben bemerkt wie schnell unsere Zeit hier vergeht und das wir dem Ende bereits näher sind als dem Anfang. Wir vermeiden seit Tagen darüber zu reden, aber dem Abschied werden wir nicht entgehen können. Um den Rest der Zeit so gut es geht zu nutzen, machten wir eine Liste an Dingen, die wir noch machen und probieren wollen, bevor wir gehen. Diese werden wir so gut es geht abarbeiten, doch schon jetzt ist klar, dass wir genug Erfahrungen gesammelt haben, um damit ein ganzes Leben zu füllen.
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